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Tipps zum Sonnenschutz

 

 

Dreimal am Tag mit Lichtschutzfaktor (LSF) 8 ergibt nicht LSF 24 ! Natürlich machen Sie es genau richtig, wenn Sie Ihre Sonnencreme mehrmals am Tag benutzen. Doch die zweite oder dritte Schicht erhöht nicht den LSF. Nehmen Sie von Anfang an eine Sonnencreme mit höherem LSF von Anfang an. Von Anfang an bedeutet: Nicht erst am Strand oder Hotelpool eincremen. Warum? Einige Sonnencremes entfalten erst nach 30 Minuten ihre volle Wirkung.

Wer sehr empfindlich ist, sollte in Deutschland auf der Sonnenbank zwei Wochen vorher zweimal pro Woche "vorbräunen". Das übt die Haut schon mal gegen erhöhte UV-Bestrahlung.

Die Haare einen Monat vor Urlaubsbeginn nicht mehr färben, da die Sonne zusätzlich die Haare strapaziert.

Kinder: Für Babys und Kleinkinder bis zum siebten Lebensjahr gilt: "Nie in die pralle Sonne!". Immer T-Shirt und Sonnenhut als Extra-Schutz vorsehen. Hinweis: Für Kinder gibt es spezielle Kinderkleidung mit eingearbeitetem UV-Schutz.

Kind

Sonnencreme sollte auf alle Fälle einen guten UVB- und UVA-Schutz bieten. Lange Zeit hielt man die Strahlen aus dem langwelligen UV-Bereich für weitgehend harmlos. Heute weiß man aber, dass zwar die kurzwelligen UVB-Strahlen sehr energiereich und aggressiv sind. Dafür dringen die langwelligen UVA-Strahlen tiefer in die Haut ein und sind verantwortlich für vorzeitige Hautalterung und Faltenbildung.

Sonnenschirm hilft nur teilweise. Deswegen trotzdem Sonnencreme benutzen, da das Licht streut. Wasser und weißer Sand dienen als starke Reflektoren. Ein Teil der UV-Strahlen durchdringt den Sonnenschirm. UV-Licht durchdringt abgeschwächt auch Fensterscheiben. Deshalb haben Taxifahrer viel mehr Gesichtsfalten auf der linken Gesichtshälfte, als auf ihrer rechten. Deshalb sollte man sogar in modernen gläsernden Büros einen Tagescreme mit Lichtschutzfaktor verwenden.

Sonnenbrand, was nun? Zeigt sich die Haut trotz aller Vorsichtsmaßnahmen gerötet, ist folgendes zu tun: Machen Sie kühle Umschläge auf die Haut, versuchen Sie, sie möglichst wenig zu berühren. After-Sun-Produkte können kühlend wirken und die gereizte Haut beruhigen. In den folgenden Tagen bleiben Sie im Schatten, damit sich ihre Haut erholen kann. Lassen Sie sich in der Apotheke beraten, eine Idee wäre vielleicht Panthenolspray?

Hautkrebs zählt zu den häufigsten Neuerkrankungen. Durch intensive jahrelange Sonnenbelatung setzt sich ein krebserzeugender Prozess in Gang. Dieser Prozess verläuft meist unbemerkt und dauert in der Regel sehr lange. Erst Jahre nach der intensiven Sonnenbestrahlung wird die Krankheit sichtbar. Besonders die UV-B-Stahlung (280 bis 315 Nanometer) und die UV-C-Stahlung (100 bis 280 Nanometer) ist für die Entstehung von Hautkrebs verantwortlich. Die UV-C-Stahlung wird normalerweise von der Ozonschicht weggefiltert. Diese kurzwellige Stahlung ist sehr aggressiv. Am hellen Hautkrebs (Basaliome) erkranken jährlich in Deutschland mehr als 300.000 Menschen. Am schwarzen Hautkrebs (malignen Melanom) jährlich 14.000 allein in Deutschland. Besonders prädestiniert für den gefährlichen schwarzen Hautkrebs sind hellhäutige Menschen, die sich zuviel der Sonne ausgesetzt haben. Männer über 60, die in ihrer Kindheit häufig Sonnenbrände hatten, sind am meisten gefährdet. Deshalb lautet das ABC des Sonnenschutzes:

A = Ausweichen, weichen Sie der (Mittags-)Sonne aus!

B = Bekleiden, tragen Sie geeignete Kleidung inclusive Kopfbedeckung!

C = Cremen, rechtzeitiges Eincremen mit hohem LSF

Tipp: In Deutschland haben gesetzlich krankenversicherte Personen ab 35 alle zwei Jahre einen Anspruch auf eine Hautkrebs-Früherkennungsuntersuchung.

 

Tipps für "Sonnenallergiker"

Ob die Ferien am Meer oder im Gebirge Freude und Erholung mit sich bringen, hängt letztlich von den geeigneten Vorsorgemaßnahmen gegen Sonnenbrand oder Sonnen-Allergie ab:

 

 

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